„7 Wochen ohne“ – Ich bin dabei

Augenblick mal: Am 1. März beginnt die Fastenzeit, 40 Tage lang bis Ostern. Eine gute Zeit, um zu fragen: Was wäre wenn? Wenn man auf Gewohntes einfach einmal verzichtet?

Ich möchte es in diesem Jahr selbst ausprobieren und werde bis Ostern auf die private Nutzung von Facebook, Twitter und Instagram verzichten – „7 Wochen ohne“. Wir lesen uns also am 16. April auf Facebook wieder. Vielleicht.

Angelesen: FAZ Quarterly

Erst vor knapp 10 Jahren begann die Frankfurter Allgemeine Zeitung, täglich ein Farbfoto auf ihre Titelseite zu drucken. Zuvor gab es nur zu besonderen Anlässen ein schwarz-weiß Foto auf Seite 1, beispielsweise im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den 11. September 2001 oder bei der Papstwahl im Jahr 2005.

Die massive Digitalisierung des Journalismus hat die Lesegewohnheiten seitdem erheblich verändert. Die stetig schrumpfende Aufmerksamkeitsspanne von Lesern dürfte dabei noch das geringste Problem sein. Viel dramatischer wirken sich sinkende Werbeeinnahmen, Abo- und Auflagenzahlen auf Verlage und Redaktionen aus. So verlor die FAZ seit dem Jahr 2000 über ein Drittel ihrer täglichen Auflage, E-Paper- und Digitalabos konnte dagegen offensichtlich wenig ausrichten.

So ist es der FAZ hoch anzurechnen, dass Sie sich kompetente Verstärkung bei der Werbe- und Designagentur Winkreative in London holte, um sozusagen eine eigene „Vierteljahresschrift“ aufzulegen und zu gestalten. Hinter Winkreative steht der Kanadier Tyler Brûlé, der seit 2007 das von ihm kreierte MONOCLE Magazine herausgibt – und damit (und dank seiner starken Diversifikation der Marke) beachtliche Erfolge mit einem Printmedium feiert, das er selbst übrigens als „Anti-iPad-Device“ verstanden wissen will.

Aber zurück zu FAZ Quaterly: Ja, das Heft ist optisch und haptisch gelungen! Die 650 Gramm liegen satt in der Hand, verschiedene Sorten Papier korrespondieren wunderbar mit den Fotos und Texten – das kann keine App je leisten.

 

Inhaltlich präsentiert sich das Heft, das sich in Anlehnung an die „coffee table books“ tatsächlich gut auf dem Kaffeetisch macht, aufgeräumt: Teil 1 ist den „FAQ“ gewidmet, „häufig gestellte Frage im Winter 2016/17“. Block 2 behandelt „Das Thema – Dem Kampf um das Morgen“, Teil 3 beinhaltet die „Materialien – Stoff für die Gegenwart“. Und Teil 4 stellt schließlich einen Ausblick dar: „Was kommt – Worauf wir uns freuen“.

Die Grundstimmung des Hefts ist äußerst positiv, beinahe schon über- oder zumindest weichgezeichnet: Von Krisen zeigt man sich „beeindruckt“, mit dem Stand der Dinge dürfe man sich keinesfalls „zufriedengeben“, denn: „Es gibt zu viele Glücks- und Freiheitsversprechen, die noch nicht eingelöst sind“, so Rainer Schmidt und Claudius Seidl in ihrem Vorwort wörtlich.

An dieser Stelle stutze ich: Liegt es wirklich nur an der englischen Sprache, die das MONOCLE Magazine – mit dem sich Quaterly in meinem Augen und angesichts der Anschubhilfe von Winkreative messen lassen muss – viel weltgewandter präsentiert? Oder hat das Pendant aus der 1 Dorset Street in London vielleicht doch einen erheblich internationaleren Anspruch? Mit Politiker-Interviews aus aller Welt und eigenen Korrespondenten, Berichten aus EU, NATO und anderen großen Organisationen, Design und Architektur – statt Themen wie Amok (Seite 94ff., der Autor Joseph Vogl hat seine Position bereits im Jahr 2012 in einem ZEIT-Interview veröffentlicht) und – zugegeben: etwas zugespitzt – Bettwanzen (Seite 134ff.). Und wie „Die Männer von gestern und der geplatzte Traum“ (Seite 102ff. über den gefloppten VW L1, der angesichts der für VW völlig veränderten Nachrichtenlage sicher kein Thema mehr sein dürfte…) mit dem redaktionellen Anspruch zusammengeht, positiv in die Zukunft zu blicken, erschließt sich mir nicht.

Jetzt heisst es abwarten – auf die zweite Ausgabe und ihre Themen. Lesenswert ist FAZ Quarterly allemal, richtig rund ist das Magazin aber noch nicht. Aber aus dem Vorwort der 1. Ausgabe wissen wir: So schnell will sich die Redaktion nicht mit dem status quo zufriedengeben. Gut so!

Doblin Deloitte: The Hotel of the Future

Kürzlich präsentierte Doblin Deloitte Consulting „The Hotel of the Future“, eine gut 50-seitige Studie, die einen Ausblick auf die kommenden 5 bis 10 Jahre geben will. Im Fokus stehen dabei die mittelgroßen Hotels, die schon heute Schwierigkeiten haben, sich mit ihren Angeboten und Produkten zu differenzieren oder ganz grundsätzlich in einem umkämpften Marktumfeld zu behaupten.

Der Studie liegen (knappe) acht Wochen Recherchezeit zugrunde, in der fünf betriebswirtschaftliche und kommunikative Perspektiven („opportunity areas“) identifiziert wurden. Am Ende des Papiers weisen die Verfasser darauf hin, dass man hierzu ausschließlich in vier US-amerikanischen Großstädten (Columbus, Indianapolis, Chicago und New York) und zwölf verschiedenen (Ketten-) Hotels gearbeitet hat – was die Aussagekraft der Untersuchung vermutlich einschränkt, sie zumindest aber nicht unmittelbar auf europäische Marktverhältnisse übertragbar macht. Dazu im Folgenden mehr.

Die Aufmachung der Studie ist eingängig, wenn auch bisweilen die Lesbarkeit dem (PDF-)Layout geopfert wurde. Ihre Betrachtungen setzen mit einem recht vereinfachenden Dreischritt ein: Früher drehte sich bei Hotels alles um Räume, also die Immobilie, das Gebäude und seine Lage („spaces“). Heute stehe die Marke im Zentrum aller Aufmerksamkeit („brands“). In Zukunft müsse es um „people“, um die Leute, besser Gäste des Hauses gehen. Begründung: „The market is over-saturated with brands … hospitality will require a human touch.“ Persönliche Gegenfrage: Konnte es sich ein Hotel – egal welcher Größe, Ausrichtung und Betriebsstruktur – bislang wirklich leisten, sich nicht um seine Gäste (Nutzer!) und Mitarbeiter (Botschafter!) zu kümmern?

Auf den folgenden fast vierzig Seiten entfaltet die Deloitte-Studie die Details, was es ihrer Meinung nach heisst, ein Hotel mit „human touch“ zu betreiben, bzw. welche Voraussetzungen dazu nötig sind:

„The hotel of the future will be an integrator“, es ist Kurator, bringt Gäste und Nachbarn zusammen, gestaltet den öffentlichen Raum und integriert Dienstleistungen sowie Geschäfte.

Einige Ideen daraus haben mir sehr gefallen:

  • Das Hotel als Kurator wagt sich an experimentelle Produkte und Dienstleistungen und öffnet sich in dem Sinne, dass öffentliche und private Räume eines Hotels neue Möglichkeiten zum Leben und Arbeiten geben.
  • Das Hotel wird zum „Matchmaker“, bringt also Leute gleicher Interessen oder Berufe zusammen. Das dürfte auch heute schon vielfach zufällig geschehen, aber warum dem Glück und Zufall nicht etwas auf die Sprünge helfen mit einer App oder einem digitalen Feature auf der Hotel-Homepage?
  • Das Hotel nimmt seine Rolle als guter Nachbar ernst, es engagiert sich gesellschaftlich und ist offen für kulturelle Veranstaltungen vor Ort.
  • Das Hotel wird virtuell und steuert, ja „choreografiert“ Reiseverläufe und -bedürfnisse.

Damit ist „The Hotel of the Future“ eine anregende Lektüre, auch wenn es sich dabei sicherlich nicht um eine vollständige Zukunftsvision handelt. Zum Weiterdenken lädt sie dennoch ein. Imagine…!

Meine Kongress- und Barcampvorschau 2017

Das neue Jahr hat begonnen und damit auch die Frage, für welche Barcamps, Tagungen und Kongresse sich die Anmeldung wirklich lohnt. Nach dem Blick in meinen Kalender nun also ganz subjektiv einige persönliche Empfehlungen, bei denen die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass wir uns hier oder da über den Weg laufen:

  • Barcamp Südtirol: 21.-22. April 2017

Die Südtiroler Web-, Social-, Hotel- und Tourismusinteressierten treffen sich zwei Tage lang im Kurhaus Meran zum ungezwungenen Erfahrungs- und Wissensaustausch.

  • Frankfurter Tag des Onlinejournalismus: 25. April 2017

Wenige Tage später startet der „FTOJ17“ beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt / Main. Die Organisatoren (neben dem HR auch die Evangelische Kirche in Deutschland) sagen selbst über sich: „Unsere kleine, aber feine Konferenz setzt sich mit den großen Themen des Medienwandels und der digitalen Revolution auseinander und will ein Ort sein, an dem die wichtigen Ideen und Fragen diskutiert werden.“ Und das kann man dort tatsächlich im überschaubaren Rahmen mit bekannten Gesichtern der Medienbranche.

  • IMEX-Messe Frankfurt: 16.-18. Mai 2017

Die IMEX in Frankfurt ist die internationale Fachmesse für Meetings, Incentives, Tagungen und Events. Dazu hochprofessionell organisiert, mit wirklich internationalem Publikum. Ein Besuch lohnt sich ohne Zweifel für alle, die beruflich mit der Hotellerie und dem Tourismus zu tun haben (Rückblick: Meine Teilnahme an der IMEX 2015 und an der IMEX 2016).

  • Social Media Travel Day Frankfurt: 26. Oktober 2017

Social Media im Tourismus ist das große Thema dieser Ein-Tages-Konferenz im Herzen Frankfurts. Tolle Referentinnen und Referenten, perfekt zu erreichen und organisatorisch in den bewährten Händen von Maike Ovens „social media akademie für reise und touristik“. Tipp: Rechtzeitig Early-Bird-Ticket sichern, die Plätze sind begrenzt (und das ist auch gut so!).

Fortsetzung folgt :-)

Caféhausgespräche

Das Wetter momentan: Weiss auf weiss.

Die Fakten an meinem Nebentisch im Café: Schwarz auf weiss.

Ein bekannter Intendant unterhält sich mit einem Journalisten über Konfessionsunterschiede in Bayern: „Wissen’s, im Endeffekt kann ich evangelische und katholische Lacher im Publikum unterscheiden. Die einen lachen mit dem Kopf – und die anderen mit dem Bauch.“

Paul Flora – Karikaturen im Ferdinandeum Innsbruck

Das neue Jahr beginnt kunstvoll: Noch bis 26. März 2017 zeigt das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum eine sehenswerte Ausstellung mit den Werken des Südtiroler Zeichners und Karikaturisten Paul Flora.

„Schlicht und humorvoll bringt Flora scharfe politische Beobachtungen auf den Punkt. Dennoch gibt er sich stets Mühe, sein zeichnerisches Werk nicht auf diese Tätigkeit reduzieren zu lassen“, so das Museum selbst in seiner Beschreibung zu dieser wahrlich aufwändigen und umfassenden Schau.

Paul Flora wird ein Bonmot zugeschrieben, an das er sich selbst vermutlich nicht gehalten haben dürfte: „Wenn Arbeit adelt, dann bleibe ich lieber bürgerlich.“ Denn: Flora gelang es unter anderem für die Wochenzeitung „Die Zeit“, komplexe tagespolitische Sachverhalten mit einigen wenigen, pointiert gesetzten Strichen aufs Papier zu bannen – und das in großer Zahl. Vor 45 Jahren stellte er diese Tätigkeit ein – die Ausstellung im Ferdinandeum mit einem großen Konvolut von Karikaturen aus der Klocker-Stiftung zeugt von seinem Können eindrucksvoll.

Das war der 4. Evangelische Medienkongress Hamburg 2016

Nein, es war kein Barcamp. Und nein, es war auch kein Digitalkongress, der die Chancen und Möglichkeiten des digitalen Journalismus bzw. der sozialen Netzwerke unkritisch feierte. Ganz im Gegenteil: Es war eine sehr ernste und in vielen Teilen auch nachdenklich machende Veranstaltung, der 4. Evangelische Medienkongress, den EKD, GEP und NDR in Hamburg am 12. und 13. Oktober organisierten. Einige Schlaglichter seien herausgehoben:

So berichtete die Journalistin und Fernsehmoderatorin Dunja Hayali von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit und ihren Konsequenzen aus beleidigenden Hasskommentaren im Netz. Ulrike Demmer, die stellvertretende Regierungssprecherin, fügte Einschätzungen aus der täglichen Regierungsarbeit und deren politischen Kommunikation bei. Prof. Dr. Christian Schertz – Rechtsanwalt für Medienrecht – erläuterte die allgemeinen juristischen Möglichkeiten und Grenzen im Verlauf der Podiumsdiskussion „Meinungsfreiheit oder Verrohung“. So gut die Inputs waren, so wenig echte Diskussion kam leider zustande.

Durchaus kontroverser ging es am zweiten Tag zu, als auf dem Podium über die „Lügenpresse“ bzw. die Deutungshoheit in den Medien debattiert wurde. Mit Kai Gniffke, Georg Mascolo, Stefan Niggemeier und Thomas Schiller waren durchaus gestandene Journalisten präsent. Journalistinnen fehlten leider bei dieser wichtigen Diskussion, so dass ausschließlich Männer ausgerechnet über die journalistische Deutungshoheit diskutierten. Schade! Inhaltlich gab es jedoch sehr gute, erhellende und auch selbstkritische Aussagen zu notierten: Ja, die Medien müssen mit (handwerklichen, sprich journalistischen) Fehlern transparenter und offener umgehen. Und ja, die Zeit, als man sich als Gatekeeper am sprichwörtlichen „Strom der Nachrichten“ fühlen durfte, die ist definitiv und unwiderbringlich vorbei. Für so manchen Journalisten und Publizisten sicherlich eine schmerzliche Erfahrung…

Workshop Benjamin Zwack Medienkongress

… worauf auch Richard Gutjahr eindringlich hinwies. Denn: „Das Internet ist nicht gut oder schlecht. Es ist einfach da!“ Jetzt heißt es, Wege, Möglichkeiten und Strategien zu finden, mit diesem Medium umzugehen. Sein Workshop zum „nächsten Trend“, zum next big thing, den er zusammen mit Tilo Barz vom Hessischen Rundfunk bestritt, hob sich indes erfreulich positiv von der teils sehr technologiekritischen Grundstimmung der Podiumsdiskussionen ab. Gut so! Denn er machte Mut, neue Kanäle der Kommunikation auszuprobieren.

Den Organisatorinnen und Organisatoren des Kongresses gebührt abschließend ein großes Lob. Kompetente Referentinnen und Referenten sorgten für viele Denkanstöße und neue Facetten des ansonsten bereits sehr durchdigitalisierten, eigenen Alltags. Ich komme gerne wieder, wenn der Medienkongress erneut über die Bühne geht.

Stefan Sagmeister – Happy Show Frankfurt

Was passiert, wenn sich ein Designer auf Glückssuche begibt?

Noch bis Ende September zeigt das Museum Angewandte Kunst die Ergebnisse. Da es sich beim Suchenden um keinen geringeren als Stefan Sagmeister handelt, steht die museale Ästhetik außer Frage. Doch wie ist es um die Inhalte, ja vielleicht sogar Ergebnisse, seiner Glückssuche bestellt?

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Das Museum Angewandte Kunst schreibt zur Ausstellung:

Stefan Sagmeister, der sein New Yorker Studio alle sieben Jahre für eine Auszeit schließt, hat sich auf eine persönliche Suche nach dem Glück gemacht und sich dabei verschiedenen Selbstversuchen unterworfen, um die effektivste Methode zur Steigerung des individuellen Glücksempfindens herauszufinden: Er hat Meditation, Konzentrations- und Entspannungstechniken ausprobiert, sich einer kognitiven Verhaltenstherapie unterzogen und stimmungsaufhellende Pharmazeutika konsumiert.

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Das Ergebnis ist eine bunte, ironische, motivierende und durchweg optimistische Mischung aus allerlei Glückstipps, Gedankensplitter und Alltagsszenen. Es darf gelacht werden – und Stefan Sagmeisters indonesische Ingwerbonbons probiert werden.

Wenn das kein Grund für einen Museumsbesuch ist!

Nachtrag: Inzwischen ist der Happy Film von Stefan Sagmeister in den Kinos, „sicher das schwerste Projekt, das ich je gemacht habe“. DeutschlandRadio Kultur hat sich mit dem Film ausführlich beschäftigt und hat ihn besprochen.

„Eine Geschichte“ im Münchner Haus der Kunst

Das Haus der Kunst blickt nach Frankreich und zeigt zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou. Der Titel der Ausstellung – „Eine Geschichte“ – ist dabei Programm, „sowohl im Sinne einer Erzählung wie auch eines geschichtlichen Abrisses … eine Geschichte unter vielen“, wie es im Begleitheft heisst.

Haus der Kunst

Was zunächst sehr akademisch klingt, zeigt sich im Haus der Kunst in München, selbst ein Haus, dessen Geschichte in Kurzform wohl am besten mit „schrecklich bis bewegt“ wiederzugeben ist, als eine bunte Zeitreise mit den 1980er Jahren als Ausgangspunkt.

Haus der Kunst

Die Ausstellung lotet verschiedene Themenbereiche und Spannungsfelder aus: Der Künstler als Historiker, der Künstler und der Körper, der Künstler als Dokumentarist, der Künstler als Archivar, der Künstler und das Objekt, der Künstler als Produzent.

Haus der Kunst

Christine Macel, Chefkuratorin des Centre Pompidou, betont in ihrem lesenswerten Essay zur Ausstellung dann auch die Dialektik, die vielen Parallelgeschichten unserer Zeit, die Partikularismen, die die globale Kunst heute formen. Ganz plastisch, so wie die sehenswerte Ausstellung als Ganzes. Geöffnet noch bis Anfang September im Haus der Kunst München.