Grias di, „Josef“ – The insider’s travel book to South Tyrol

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„franz“ stellt „Josef“ vor.

Und hinter all dem stehen vor allem Anna (Quinz), Kunigunde (Weissenegger), Barbara (Elias Da Rocha) und Nadja (Röggla).

Was nach Beziehungskiste klingt, ist tatsächlich ein gelungener Reiseführer über Bozen. Oder in der Selbstbeschreibung der Herausgeber: „The insider’s travel book to South Tyrol“, was durchaus wörtlich genommen werden darf. Von Tipps zu „Lunch Breaks“ über „Contemporary Arts“ bis hin zum Dauerbrenner „Südtirolensien“ reicht die Palette dargebotener Empfehlungen.

Und genau damit hebt man sich so genial von den klassischen Reiseführern über Südtirol ab. Wo Baedeker & Co. potenzielle Südtirol-Besucherinnen und Besucher beschaulich zu beruhigen wissen („Südtirol ist die nördlichste Provinz Italiens und gleichzeitig der südlichste Zipfel des deutschen Sprachraums. Touristen aus dem Norden fühlen sich hier deshalb häufig weniger ‚fremd“.“ – ach ja?), sucht „Josef“ vielmehr das Außergewöhnliche, das Besondere und auch das Fremde in und um Bozen.

Konsequent dreisprachig (deutsch, italienisch, englisch), konsequent witzig und persönlich („La miglior merenda del bolzanino? Il frullato to-go di Domenico. Un vero must have al sapore di frutta per la bella stagione, da sostituire in autunno con il succo fresco di melograno.“).

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Seit der Vorstellung von „Josef“ im Museion Bozen im Dezember 2015 (Foto oben) ist das Buch inzwischen für legere 10 Euro in und um Bozen erhältlich. Und den MacherInnen dieses schönen Buchs sei gesagt: Brixen, Meran, Trient … warten geradezu darauf, mit und von Josef auf ähnlich inspirierende Art entdeckt zu werden.

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