„Eine Geschichte“ im Münchner Haus der Kunst

Das Haus der Kunst blickt nach Frankreich und zeigt zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou. Der Titel der Ausstellung – „Eine Geschichte“ – ist dabei Programm, „sowohl im Sinne einer Erzählung wie auch eines geschichtlichen Abrisses … eine Geschichte unter vielen“, wie es im Begleitheft heisst.

Haus der Kunst

Was zunächst sehr akademisch klingt, zeigt sich im Haus der Kunst in München, selbst ein Haus, dessen Geschichte in Kurzform wohl am besten mit „schrecklich bis bewegt“ wiederzugeben ist, als eine bunte Zeitreise mit den 1980er Jahren als Ausgangspunkt.

Haus der Kunst

Die Ausstellung lotet verschiedene Themenbereiche und Spannungsfelder aus: Der Künstler als Historiker, der Künstler und der Körper, der Künstler als Dokumentarist, der Künstler als Archivar, der Künstler und das Objekt, der Künstler als Produzent.

Haus der Kunst

Christine Macel, Chefkuratorin des Centre Pompidou, betont in ihrem lesenswerten Essay zur Ausstellung dann auch die Dialektik, die vielen Parallelgeschichten unserer Zeit, die Partikularismen, die die globale Kunst heute formen. Ganz plastisch, so wie die sehenswerte Ausstellung als Ganzes. Geöffnet noch bis Anfang September im Haus der Kunst München.

 

 

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