Stefan Sagmeister – Happy Show Frankfurt

Was passiert, wenn sich ein Designer auf Glückssuche begibt?

Noch bis Ende September zeigt das Museum Angewandte Kunst die Ergebnisse. Da es sich beim Suchenden um keinen geringeren als Stefan Sagmeister handelt, steht die museale Ästhetik außer Frage. Doch wie ist es um die Inhalte, ja vielleicht sogar Ergebnisse, seiner Glückssuche bestellt?

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Das Museum Angewandte Kunst schreibt zur Ausstellung:

Stefan Sagmeister, der sein New Yorker Studio alle sieben Jahre für eine Auszeit schließt, hat sich auf eine persönliche Suche nach dem Glück gemacht und sich dabei verschiedenen Selbstversuchen unterworfen, um die effektivste Methode zur Steigerung des individuellen Glücksempfindens herauszufinden: Er hat Meditation, Konzentrations- und Entspannungstechniken ausprobiert, sich einer kognitiven Verhaltenstherapie unterzogen und stimmungsaufhellende Pharmazeutika konsumiert.

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Das Ergebnis ist eine bunte, ironische, motivierende und durchweg optimistische Mischung aus allerlei Glückstipps, Gedankensplitter und Alltagsszenen. Es darf gelacht werden – und Stefan Sagmeisters indonesische Ingwerbonbons probiert werden.

Wenn das kein Grund für einen Museumsbesuch ist!

Nachtrag: Inzwischen ist der Happy Film von Stefan Sagmeister in den Kinos, „sicher das schwerste Projekt, das ich je gemacht habe“. DeutschlandRadio Kultur hat sich mit dem Film ausführlich beschäftigt und hat ihn besprochen.

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