24 Stunden in Frankfurt: Eine Tour durch Mainhattan

Der Autor Jochen Till hat den Nagel auf den Kopf getroffen:

„Frankfurt ist sozusagen der Charlie Brown unter den Großstädten – durchaus liebenswert, aber eben erst auf den zweiten Blick.“

Also lasse ich einige Bilder sprechen und wage sozusagen einen zweiten Blick auf die schöne Stadt am Main.

  • Zum Abendessen in der „Heimat Frankfurt“ (Berliner Str. 70, 60311 Frankfurt)

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50er-Jahre-Ambiente, etwas plüschig und eine tolle Küche – vom Gruß aus der Küche, über die Süßkartoffel-Vorspeise und dem Black-Angus-Hauptgang bis zum sehr „bananigen“ Dessert.

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Dazu ein sehr legerer Service und – wie sollte es anders sein – ein Glas Lagrein aus Tramin in Südtirol.

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Da kommt man wirklich gerne wieder!

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  • Der Main Tower in der City – 200 Meter über dem Boden

Der Main Tower in der Frankfurter Innenstadt ist mit einer Höhe von 200 Metern (240 Meter mit Sendemast) einer der höchsten Wolkenkratzer Deutschlands. Entsprechend spektakulär ist die Aussicht auf die Skyline Frankfurts – fast auf Augenhöhe mit den landenden Flugzeugen:

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  • Am Main entlang zum Römer und weiter zur Paulskirche

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„Segelnd auf weindunklem Meer hin zu Menschen anderer Sprache.“ Mit einem Zitat aus Homers Odyssee geht es über den Eisernen Steg bis zum Römer, seit dem 15. Jahrhundert Rathaus der Stadt Frankfurt.

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Nur wenige Schritte entfernt gibt es mit Stern Kaffee am Paulsplatz hervorragenden Espresso, bevor der Blick Richtung Paulskirche fällt (im Bild die Dachkonstruktion über dem Plenarsaal).

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Ein Konferenzausblick 2016

Reisen

Ja, Reisen bildet! Oder: Man kann sich auch auf Reisen fortbilden. Das habe ich im zurückliegenden Jahr mit großer Begeisterung gemacht.

Los ging es in Frankfurt mit dem „Tag des Online-Journalismus“ beim Hessischen Rundfunk, es folgte die IMEX-Kongressmesse, die re:publica in Berlin, das Barcamp Südtirol in Meran, das SMG-Forum in Bozen, der Social Media Travel Day in Frankfurt oder ein (grandios koffeinhaltiges) Seminar bei Johanna Wechselberger in der Vienna School of Coffee.

Auch im Jahr 2016 hat die ein oder andere Tagung wieder ihren Weg in meinen Kalender gefunden. Und vielleicht trifft man ja den ein oder anderen Konferenzbekannten auch 2016 wieder… Wie wäre es mit der IMEX 2016 in Frankfurt, dem Barcamp Südtirol 2016 oder dem Social Media Travel Day 2016? Wir sehen uns!

Stadtgalerie Brixen: Andy Warhol – „Books“

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Seit 15. Januar und noch bis 27. Februar 2016 zeigt die Stadtgalerie Brixen eine sehenswerte Andy-Warhol-Ausstellung. Die Exponate stammen aus der Sammlung Rippa Bonati Padova.

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Die Ausstellungseröffnung fand am 15. Januar 2016 im Beisein des Sammlers Maurizio Rippa Bonati, Professor der Università degli Studi Padova, statt.

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Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der Stadtgalerie Brixen (Andy Warhol, „Books“).

Grias di, „Josef“ – The insider’s travel book to South Tyrol

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„franz“ stellt „Josef“ vor.

Und hinter all dem stehen vor allem Anna (Quinz), Kunigunde (Weissenegger), Barbara (Elias Da Rocha) und Nadja (Röggla).

Was nach Beziehungskiste klingt, ist tatsächlich ein gelungener Reiseführer über Bozen. Oder in der Selbstbeschreibung der Herausgeber: „The insider’s travel book to South Tyrol“, was durchaus wörtlich genommen werden darf. Von Tipps zu „Lunch Breaks“ über „Contemporary Arts“ bis hin zum Dauerbrenner „Südtirolensien“ reicht die Palette dargebotener Empfehlungen.

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Und genau damit hebt man sich so genial von den klassischen Reiseführern über Südtirol ab. Wo Baedeker & Co. potenzielle Südtirol-Besucherinnen und Besucher beschaulich zu beruhigen wissen („Südtirol ist die nördlichste Provinz Italiens und gleichzeitig der südlichste Zipfel des deutschen Sprachraums. Touristen aus dem Norden fühlen sich hier deshalb häufig weniger ‚fremd“.“ – ach ja?), sucht „Josef“ vielmehr das Außergewöhnliche, das Besondere und auch das Fremde in und um Bozen.

Konsequent dreisprachig (deutsch, italienisch, englisch), konsequent witzig und persönlich („La miglior merenda del bolzanino? Il frullato to-go di Domenico. Un vero must have al sapore di frutta per la bella stagione, da sostituire in autunno con il succo fresco di melograno.“).

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Seit der Vorstellung von „Josef“ im Museion Bozen im Dezember 2015 (Foto oben) ist das Buch inzwischen für legere 10 Euro in und um Bozen erhältlich. Und den MacherInnen dieses schönen Buchs sei gesagt: Brixen, Meran, Trient … warten geradezu darauf, mit und von Josef auf ähnlich inspirierende Art entdeckt zu werden.

Das war der Social Media Travel Day 2015 in Frankfurt

Wirklich ein gelungener Konferenzausklang 2015:

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Der Social Media Travel Day 2015 in Frankfurt brachte Social-Media-Themen im Kontext von Hotellerie und Tourismus auf den Punkt. Gesorgt hatten dafür nicht nur das engagierte Team um Maike Ovens von smart workshops, sondern auch eine ganze Reihe toller Speaker, die alle Facetten von Reise und Urlaub in den sozialen Netzwerk beleuchteten.

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So reichte die Palette an Themen und Schwerpunkten von Facebookmarketing für KMU, den geradezu klassischen Irrtümern über Reiseberatung im Internet, Ideen und Trends für Reise- und Urlaubsblogs und ein sehr informativer Einblick in die tägliche Arbeit des Social-Media-Teams der Deutschen Bahn AG, v.a. in Sachen Krisenkommunikation.

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Jederzeit waren die Voträge und Inputs auf größtmögliche Praxistauglichkeit ausgerichtet. Angenehm auch die stete Möglichkeit zur direkten Interaktion mit Referenten und anderen Teilnehmern. Das war sicher auch der strikt limitierten Teilnehmerzahl geschuldet – ein Faktum, das für zukünftige Travel Days unbedingt beibehalten werden sollte!

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Abschließend ein großes Lob an alle Referenten und an Maike Ovens für die hervorragende Organisation. Bemerkenswert ist sicherlich auch der Tagungsort unmittelbar am Frankfurter Hauptbahnhof. Auf ein Neues im Jahr 2016!

Auf Zeitreise im Museum Steinegg

Der industrielle und technologische Wandel ist für viele so alltäglich wie selbstverständlich. Doch denkt man nur wenige Jahrzehnte zurück, fehlten in vielen Gegenden die heute völlig normalen Annehmlichkeiten des Alltags. Ackerbau und Viehzucht dominierten das karge Leben gerade der Landbevölkerung. Ein Besuch im Museum Steinegg oberhalb von Bozen vergegenwärtigt dem Besucher die großen Unterschiede sehr anschaulich.

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Der Besuch im Steinegger Museum gleicht tatsächlich einer Zeitreise. Mit jedem Raum dringt man tiefer ein in die Lebens- und Arbeitswelten längst vergangener Tage. Ausgehend von einer originalgetreu wiederaufgebauten Bauernstube mit wertvoller Kassettendecke erhält man Einblicke in den beschwerlichen Alltag des Schmieds, des Landwirts oder des Wagners. Werkzeuge und andere Utensilien, ja selbst Möbel und voll funktionsfähige Dreschmaschinen warten darauf, entdeckt oder – besser gesagt – bestaunt zu werden.

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Sein Übriges tut die kenntnisreiche Führung durch die wertvollen Exponate dazu, schließlich gibt es zu beinahe jedem Gegenstand oder dessen früheren Besitzern eine Anekdote zu erzählen…

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Am Ende des beeindruckenden Rundgangs lässt einen das Museum Steinegg mit der Erkenntnis zurück, dass die im Sprichwort so strapazierte „gute alte Zeit“ sicher alles andere als rosig war. Sie war beschwerlich, mühsam und teilweise sicher auch gefährlich. Die kleinen Unbequemlichkeiten im Alltag unserer heutigen Zeit erscheinen da gleich in einem anderen Licht.

Apropos Licht: Die Besucher werden – so denn das Wetter mitspielt – nach dem Besuch des Museums Steinegg unterhalb der Dorfkirche mit diesem grandiosen Ausblick belohnt…

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Das Museum Steinegg hat von Palmsonntag bis 31. Oktober geöffnet und befindet sich direkt am Kirchplatz in Steinegg oberhalb von Bozen. Viele weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Museums unter http://www.museumsteinegg.com.

An dieser Stelle herzlichen Dank für die eindrucksvolle Führung!

Expo 2015 in Mailand: „Nutrire il pianeta, energia per la vita“

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Nach 2012 in Yeosu / Korea und vor Astana / Kasachstan im Jahr 2017 findet die EXPO 2015 in diesem Jahr im italienischen Mailand statt. Das Thema könnte besser nicht zu Italien passen: „Nutrire il pianeta, energia per la vita“, also „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“. Für Mailand ist die diesjährige Weltausstellung übrigens schon die zweite nach 1906, als man sich mit dem Thema Verkehr beschäftigte.

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Zur Intention der Weltausstellung schreibt die Wikipedia (Expo 2015): „Angesichts neuer globaler Szenarien und aktueller Probleme liegt der Schwerpunkt auf dem Recht aller Menschen auf gesunde und ausreichende Ernährung. Anders als bei bisherigen Weltausstellungen soll diesmal keine Leistungsschau veranstaltet, sondern ein Diskussionsforum geboten werden.“

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Neben einer hervorragenden Organisation und einem etwa 1,1 Quadratkilometer großen Freigelände mit einer Reihe sehr gelungenen Pavillons bleibt dem Besucher vor allem das gute kulinarische Angebot in Erinnerung: So bietet beispielsweise Eataly in einer Halle 20 regionale italienische Restaurants und damit einen repräsentativen Querschnitt durch die italienische Küche.

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Südtirol ist mit einem eigenen, sehr schlichten Stand präsent. Dieser wurde vollständig aus Holz gebaut und hebt sich damit deutlich von den Ständen und Häusern anderer Regionen und Ländern ab, die wesentlich stärker auf moderne Architektur und Gourmet-Küche setzen.

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Sámi Contemporary im Felleshus Berlin

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Botschaften gehören gemeinhin nicht zu den ersten Anlaufstellen von Städtetouristen… Beim Felleshus Berlin, den nordischen Botschaften der Länder Dänemark, Finnland, Schweden, Island und Norwegen lohnt sich eine Ausnahme sehr. Das Haus steht Gästen offen und diese werden bereits beim Betreten herzlich willkommen geheißen. Ab 13:00 Uhr ist sogar die Kantine des architektonisch sehr ansprechenden Baus, der von einem patinierten Kupferband umschlossen wird, für Besucher geöffnet.

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Dazu gibt es gegenwärtig mit Sámi Contemporary eine sehenswerte Ausstellung. Sie bietet einen Überblick über die zeitgenössische samische Kunstszene: 23 Künstler aus Finnland, Norwegen und Schweden sind in der Ausstellung vertreten, gezeigt werden Arbeiten aus den letzten 15 Jahren. Die Schau, die zuvor in Rovaniemi (Finnland) und Kungsbacka (Schweden) gezeigt wurde, hinterfragt das traditionelle und oft klischeebehaftete Bild der Sámi und ihrer Kultur.

Die Samen (Sámi: „Sumpfleute“) sind ein indigenes Volk im Norden Fennoskandinaviens. Ihr Siedlungsgebiet reicht im Süden bis zur schwedischen Gemeinde Idre in der Provinz Dalarnas län und im Nordosten bis zu den Küsten des Weißen Meeres und der Barentssee.

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Im Laufe des Augusts 2015 wird auch der Nordische Filmklub diese interessante Ausstellung mit korrespondierenden Filmen begleiten. Weitere Informationen finden sich direkt auf der Homepage der nordischen Botschaften.

Communication Director Magazine: My view on communication skills

For issue 02/2015 I was asked by the Communication Director Magazine which skills are necessary for a communications leader today. Read below what I wrote.

Communication Director 2 2015

(view in PDF)

“What are the skills you need to be a communications leader today?”

When it comes to communication, three skills are essential for me: Be personal! Especially in my field of work – hospitality and tourism – the personal touch makes the difference. For business partners, colleagues and especially for our guests here in the house, who all value the direct and personal touch in corporate communications.
Moreover: Be as open-minded as possible. Not only dialogues with team members or employees from different departments, but even (better: especially) opposing views help to develop new strategies and valuable communication measures, mainly in the field of intercultural communications, where an open mind and empathy are so essential.
And finally: Never stop measuring all communication efforts to keep an eye on your goals. Successful communication is target-oriented and high-quality communication for customers you hopefully know very well.

Benjamin Zwack
Hotel Elephant Brixen