Aktuelles

Das war der Social Media Travel Day 2015 in Frankfurt

Wirklich ein gelungener Konferenzausklang 2015:

Der Social Media Travel Day 2015 in Frankfurt brachte Social-Media-Themen im Kontext von Hotellerie und Tourismus auf den Punkt. Gesorgt hatten dafür nicht nur das engagierte Team um Maike Ovens von smart workshops, sondern auch eine ganze Reihe toller Speaker, die alle Facetten von Reise und Urlaub in den sozialen Netzwerk beleuchteten.

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So reichte die Palette an Themen und Schwerpunkten von Facebookmarketing für KMU, den geradezu klassischen Irrtümern über Reiseberatung im Internet, Ideen und Trends für Reise- und Urlaubsblogs und ein sehr informativer Einblick in die tägliche Arbeit des Social-Media-Teams der Deutschen Bahn AG, v.a. in Sachen Krisenkommunikation.

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Jederzeit waren die Voträge und Inputs auf größtmögliche Praxistauglichkeit ausgerichtet. Angenehm auch die stete Möglichkeit zur direkten Interaktion mit Referenten und anderen Teilnehmern. Das war sicher auch der strikt limitierten Teilnehmerzahl geschuldet – ein Faktum, das für zukünftige Travel Days unbedingt beibehalten werden sollte!

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Abschließend ein großes Lob an alle Referenten und an Maike Ovens für die hervorragende Organisation. Bemerkenswert ist sicherlich auch der Tagungsort unmittelbar am Frankfurter Hauptbahnhof. Auf ein Neues im Jahr 2016!

Auf Zeitreise im Museum Steinegg

Der industrielle und technologische Wandel ist für viele so alltäglich wie selbstverständlich. Doch denkt man nur wenige Jahrzehnte zurück, fehlten in vielen Gegenden die heute völlig normalen Annehmlichkeiten des Alltags. Ackerbau und Viehzucht dominierten das karge Leben gerade der Landbevölkerung. Ein Besuch im Museum Steinegg oberhalb von Bozen vergegenwärtigt dem Besucher die großen Unterschiede sehr anschaulich.

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Der Besuch im Steinegger Museum gleicht tatsächlich einer Zeitreise. Mit jedem Raum dringt man tiefer ein in die Lebens- und Arbeitswelten längst vergangener Tage. Ausgehend von einer originalgetreu wiederaufgebauten Bauernstube mit wertvoller Kassettendecke erhält man Einblicke in den beschwerlichen Alltag des Schmieds, des Landwirts oder des Wagners. Werkzeuge und andere Utensilien, ja selbst Möbel und voll funktionsfähige Dreschmaschinen warten darauf, entdeckt oder – besser gesagt – bestaunt zu werden.

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Sein Übriges tut die kenntnisreiche Führung durch die wertvollen Exponate dazu, schließlich gibt es zu beinahe jedem Gegenstand oder dessen früheren Besitzern eine Anekdote zu erzählen…

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Am Ende des beeindruckenden Rundgangs lässt einen das Museum Steinegg mit der Erkenntnis zurück, dass die im Sprichwort so strapazierte „gute alte Zeit“ sicher alles andere als rosig war. Sie war beschwerlich, mühsam und teilweise sicher auch gefährlich. Die kleinen Unbequemlichkeiten im Alltag unserer heutigen Zeit erscheinen da gleich in einem anderen Licht.

Apropos Licht: Die Besucher werden – so denn das Wetter mitspielt – nach dem Besuch des Museums Steinegg unterhalb der Dorfkirche mit diesem grandiosen Ausblick belohnt…

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Das Museum Steinegg hat von Palmsonntag bis 31. Oktober geöffnet und befindet sich direkt am Kirchplatz in Steinegg oberhalb von Bozen. Viele weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Museums unter http://www.museumsteinegg.com.

An dieser Stelle herzlichen Dank für die eindrucksvolle Führung!

Expo 2015 in Mailand: „Nutrire il pianeta, energia per la vita“

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Nach 2012 in Yeosu / Korea und vor Astana / Kasachstan im Jahr 2017 findet die EXPO 2015 in diesem Jahr im italienischen Mailand statt. Das Thema könnte besser nicht zu Italien passen: „Nutrire il pianeta, energia per la vita“, also „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“. Für Mailand ist die diesjährige Weltausstellung übrigens schon die zweite nach 1906, als man sich mit dem Thema Verkehr beschäftigte.

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Zur Intention der Weltausstellung schreibt die Wikipedia (Expo 2015): „Angesichts neuer globaler Szenarien und aktueller Probleme liegt der Schwerpunkt auf dem Recht aller Menschen auf gesunde und ausreichende Ernährung. Anders als bei bisherigen Weltausstellungen soll diesmal keine Leistungsschau veranstaltet, sondern ein Diskussionsforum geboten werden.“

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Neben einer hervorragenden Organisation und einem etwa 1,1 Quadratkilometer großen Freigelände mit einer Reihe sehr gelungenen Pavillons bleibt dem Besucher vor allem das gute kulinarische Angebot in Erinnerung: So bietet beispielsweise Eataly in einer Halle 20 regionale italienische Restaurants und damit einen repräsentativen Querschnitt durch die italienische Küche.

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Südtirol ist mit einem eigenen, sehr schlichten Stand präsent. Dieser wurde vollständig aus Holz gebaut und hebt sich damit deutlich von den Ständen und Häusern anderer Regionen und Ländern ab, die wesentlich stärker auf moderne Architektur und Gourmet-Küche setzen.

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Sámi Contemporary im Felleshus Berlin

Sami Contemporary

Botschaften gehören gemeinhin nicht zu den ersten Anlaufstellen von Städtetouristen… Beim Felleshus Berlin, den nordischen Botschaften der Länder Dänemark, Finnland, Schweden, Island und Norwegen lohnt sich eine Ausnahme sehr. Das Haus steht Gästen offen und diese werden bereits beim Betreten herzlich willkommen geheißen. Ab 13:00 Uhr ist sogar die Kantine des architektonisch sehr ansprechenden Baus, der von einem patinierten Kupferband umschlossen wird, für Besucher geöffnet.

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Dazu gibt es gegenwärtig mit Sámi Contemporary eine sehenswerte Ausstellung. Sie bietet einen Überblick über die zeitgenössische samische Kunstszene: 23 Künstler aus Finnland, Norwegen und Schweden sind in der Ausstellung vertreten, gezeigt werden Arbeiten aus den letzten 15 Jahren. Die Schau, die zuvor in Rovaniemi (Finnland) und Kungsbacka (Schweden) gezeigt wurde, hinterfragt das traditionelle und oft klischeebehaftete Bild der Sámi und ihrer Kultur.

Die Samen (Sámi: „Sumpfleute“) sind ein indigenes Volk im Norden Fennoskandinaviens. Ihr Siedlungsgebiet reicht im Süden bis zur schwedischen Gemeinde Idre in der Provinz Dalarnas län und im Nordosten bis zu den Küsten des Weißen Meeres und der Barentssee.

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Im Laufe des Augusts 2015 wird auch der Nordische Filmklub diese interessante Ausstellung mit korrespondierenden Filmen begleiten. Weitere Informationen finden sich direkt auf der Homepage der nordischen Botschaften.

Communication Director Magazine: My view on communication skills

For issue 02/2015 I was asked by the Communication Director Magazine which skills are necessary for a communications leader today. Read below what I wrote.

Communication Director 2 2015

(view in PDF)

“What are the skills you need to be a communications leader today?”

When it comes to communication, three skills are essential for me: Be personal! Especially in my field of work – hospitality and tourism – the personal touch makes the difference. For business partners, colleagues and especially for our guests here in the house, who all value the direct and personal touch in corporate communications.
Moreover: Be as open-minded as possible. Not only dialogues with team members or employees from different departments, but even (better: especially) opposing views help to develop new strategies and valuable communication measures, mainly in the field of intercultural communications, where an open mind and empathy are so essential.
And finally: Never stop measuring all communication efforts to keep an eye on your goals. Successful communication is target-oriented and high-quality communication for customers you hopefully know very well.

Benjamin Zwack
Hotel Elephant Brixen

Ein inspirierender Abend mit Tyler Brûlé in Bozen

Das SMG Forum 2015 hatte ein Thema: „Entwicklung“. Klingt zunächst eher technisch, hatte es aber in sich. Denn kein Geringerer als Tyler Brûlé – seines Zeichens Entrepreneur, Journalist, Designer und Magazin-Macher, um nur einige der Zuschreibungen zu nennen – war als Keynote-Speaker engagiert.

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Zugleich setzte dieser Abend im Bozener Waltherhaus eine erfolgreiche Kooperation zwischen Tyler Brûlés Monocle-Magazin und der Agentur Südtirol Marketing (SMG) aus dem vergangenen Jahr fort. Erklärtes Ziel ist es schließlich, den Anteil englischsprachiger Gäste in Südtirol in den kommenden drei Jahren von derzeit 11 auf 15% zu steigern.

Mit Brûlés sehr urbanen, sehr kosmopolitischen und wohltuend internationalen Blick auf Südtirol könnte das durchaus gelingen. Ideen und kreative Ansätze hatte der Medienmacher jedenfalls in hinreichender Zahl dabei und verblüffte sicherlich den ein oder anderen Anwesenden mit seiner lockeren „hands on“-Menatalität: „Air Südtirol“ – eine eigene regionale Airline nach dem Vorbild der kanadischen „Porter“ – sei notwendig, um Wochenendtrips von London oder Stockholm nach Bozen zu ermöglichen.

Und natürlich bedarf es einer ausgefeilten Strategie, um die Städte auch sonntags zu beleben, Unternehmertum zu ermöglichen und letztlich das Wahre, das Echte dieser Gegend noch stärker hervorzukehren: „People want the real deal, they want authenticity!“, so sein deutliches Credo. Sicherlich ein Grund, warum sich Tyler Brûlés Redaktion im vergangenen Jahr zum Beispiel für einen spontanen Stopp im Hotel Elephant in Brixen entschieden hat, angesichts seiner 500-jährigen Hotelgeschichte einer der ältesten und traditionsreichsten Gastbetriebe der Alpen.

Signeboard of  Hotel Elephant in Bressanone

Mit seinem unbeschwerten Machertum hinterließ Brûlé sicherlich bleibenden Eindruck bei den vielen Vertreterinnen und Vertretern aus Marketing, Handel, Hotellerie und Landesverwaltung.

Und er hob sich erfreulich von den SMG-Führungskräften ab, die wieder und wieder betonen, Südtirol zum „begehrtesten Lebensraum“ in Europa machen zu wollen (was eher nach einem sperrigen Begriff der Sozialforschung, denn des erfolgreichen Destinationsmarketings klingt), wohlwissend, dass es am Beginn eines großen und anspruchsvollen Projekts oftmals viele konkrete, kleine Schritte und weit weniger schreiende, abstrakte Superlative bedarf, denn diese können am Ende noch oft genug (idealerweise von zufriedenen Südtirol-Gästen!) ausgesprochen werden.

Zu guter Letzt: Tyler Brûle ist nicht nur ein ausgezeichneter Keynote-Speaker, der mit viel persönlichem Einsatz über Südtirol zu berichten wusste, er kann auch small talk und stand den Anwesenden – so auch mir – lange nach seinem offiziellem Auftritt für intensive Gespräche und Diskussionen zur Verfügung.

Da er inzwischen ja Teilzeit-Meraner ist, bleibt zu hoffen, dass sich solch inspirierende Sommerabende zukünftig noch häufiger wiederholen.

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IMEX 2015 Frankfurt – worldwide exhibition for incentive travel, meetings and events

Und wieder Frankfurt: Nach dem kürzlich vom Hessischen Rundfunk organisierten „Tag des Online-Journalismus“ ging es im Mai erneut nach Frankfurt. Ziel diesmal: Die IMEX15, eine der internationalen Messen für die Meeting-, Event- und Kongressorganisation.

 

Überzeugen konnte die Messe bereits allein anhand der Teilnehmerzahlen: 4.000 sogenannte „hosted buyers“, 4.700 Besucher, 3.500 ausstellende Unternehmen der MICE-Industrie, geschätzte 65.000 Business-Kontakte – zwischen Teilnehmenden aus etwa 150 Ländern (ein IMEX-Factsheet fasst all das noch einmal übersichtlich zusammen).

Beeindruckend war vor allem die Präsentation der verschiedenen Kongressdestinationen – von Rhuanda über Chemnitz bis Uppsala… Unverständlich, dass sich Südtirol oder vor allem so manche Südtiroler Stadt diese Messe schlicht entgehen ließ, während insgesamt 246 italienische Destinationen und Kongress-Unternehmen den Weg an den Main gefunden hatten (u.a Friuli-Venezia-Giulia, Alternative Sicily, Convention Bureau Riviera di Rimini oder Eventing Milan).

Eine Erwähnung verdient haben auch die unzähligen Veranstaltungen und Seminare im Umfeld der Messe, die der persönlichen wie geschäftlichen Weiterbildung sehr zuträglich waren.

Bleibt also zu hoffen, dass sich in den kommenden Jahren mehr Südtirolerinnen und Südtiroler nach Frankfurt aufmachen und dem Thema Kongresse & Events zusätzliche Beachtung schenken, gerade seitens der Tourismusorganisationen vor Ort. Denn in Sachen Südtirol sollte nach wie vor das schöne geflügelte Wort gelten: „More than apples and cows!“

Barcamp Südtirol 2015: Schwerpunkte und Trends

Der Wissensaustausch sollte im Mittelpunkt des diesjährigen Barcamps Südtirol stehen – und das ist ohne Frage gelungen! „Internet und neue Medien im Tourismus“ lautete das Thema am 8. und 9. Mai 2015 im Kurhaus Meran.

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Die einzelnen Sessions waren dann so vielfältig wie interessant – teilweise sehr techniklastik (Trends in der Webentwicklung mit Einblicken aus erster Hand von David Spiess), andere sehr nützlich für die praktische kommunikative Arbeit in Hotellerie und Tourismus(-marketing). Zwei Highlights schlaglichtartig benannt:

  • Patrick Puecher hatte sich die Mühe gemacht, mehr als 2.000 Südtiroler Hotel- und Destinationswebsites dahingehend zu prüfen, ob und wie sie „mobile friendly“ sind – immerhin ein entscheidendes Kriterium, wenn es ums Google-Ranking geht. Das Ergebnis war mehr als ernüchternd: Mehr als zwei Drittel dieser Seiten sind nicht mobilfreundlich! Eine genaue Übersicht hat Patrick auf seiner Homepage veröffentlicht (Mobile Analyse: „Für Mobilgeräte geeignet?“). Kurzum: Es gibt noch viel zu tun!

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  • Florian Castlunger (SMG Social Media Management, Bild oben) gestaltete eine Session zu Instagram und seinem touristischen Nutzwert. Der ist in der Tat sehr groß, aber in zwei- und mehrsprachigen Gegenden wie Südtirol kann es sprachlich einige Fallstricke geben – in welcher Sprache wird also auf diesen Plattformen gearbeitet, braucht es mehrere Accounts, differenziert nach Sprachen oder lässt sich der Content in einem Account mit wechselndem Wording und Sprachen abbilden? Letztlich entscheiden das die User, Vorfestlegungen funktionieren nur selten.

Abschließend ein großes Dankeschön an die Organisatoren von TIS innovation park (TIS), der Südtirol Marketing (SMG), dem Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) und der Kurverwaltung Meran für eine perfekte Vorbereitung und eine kurzweilige Zeit in der Kurstadt!

 

Save the date: European Communication Summit 2015

Organisiert von der European Association of Communication Directors wird der diesjährige European Communication Summit am 25. und 26. Juni 2015 in Brüssel stattfinden.

Keynote-Speaker ist in diesem Jahr Frederik Pferdt, Head of Innovations and Creativity Programs bei Google, im Anschluss erwartet die Teilnehmer Vorträge aus insgesamt acht verschiedenen Felder von Kommunikation und PR (Storytelling, Communication Strategy, Brand Management etc.). Das vollständige ECS-Tagungsprogramm steht online zum Abruf bereit.

Sicherlich interessant dürfte ein eigenes Panel zum Thema „Influencer relations“ sein, das mit nur einer Stunde zeitlich zwar knapp bemessen ist, aber namhafte social media influencer aufbietet. Wörtlich heisst es dazu auf der ECS-Seite:

Nothing convinces more than the considered opinion of a valued thought-leader. Which is why the key to communications in 2015 is to connect with relevant and influential voices, engaging them with convincing content, values and strategy – and then let them do the talking. The better your content, the more influencers will want to share it with their network, and the closer aligned content is with strategy, the better the results will be for the bottom line.

Die Registrierung zur Teilnahme am European Communication Summit ist online auf der Tagungs-Webseite möglich.