“Gesichter zweier Partnerstädte”

Der Film zum 50. Jubiläum der Städtepartnerschaft Regensburg und Brixen ist fertig. Nach vielen Kilometern diesseits und jenseits des Brenners sowie unzähligen Produktionstagen zusammen mit Johanna Bampi und Willi Rainer (Sorafilm Brixen) findet die Premiere des Films am 23. November 2019 um 19:30 Uhr im Astra-Kulturzentrum Brixen statt. Herzlich willkommen!

… und den Trailer zum Film gibts schon vorab:

Trailer “Gesichter zweier Partnerstädte”

Dreharbeiten in Regensburg und Brixen

Ein Tag von früh bis spät, zwei (Partner-)Städte.

Das ist – natürlich stark verkürzt – die Idee hinter einem Film, der derzeit in den beiden Städten Regensburg und Brixen entsteht. Er dokumentiert und porträtiert das Leben und den Alltag ihrer Menschen, markante Bauwerke, die reiche (gemeinsame) Geschichte und die vielen kleinen Geschichten sowie nicht zuletzt die ein oder andere Besonderheit an Eisack und Donau, die es so kein zweites Mal gibt.

Inzwischen sind die Dreharbeiten vermutlich auf ihrem höchsten Punkt angelangt – im wahrsten Sinne des Wortes.

Kürzlich standen u.a. Aufnahmen auf dem Regensburger Dom und im Baugerüst der dort arbeitenden Steinmetze in etwa 60 Metern Höhe auf dem Programm – einzigartige Aussichten auf die Altstadt und die Donau inklusive!

Der Film wird von RAI Südtirol und den Städten Regensburg und Brixen unterstützt. Die Veröffentlichung ist für das 4. Quartal 2019 vorgesehen.

Produktion: Sorafilm Brixen / Willi Rainer
Sprecher: Hans-Peter Bögel
Drehbuch: Johanna Bampi und Benjamin Zwack

Hofburg Brixen: Rendezvous mit Regensburg

Regensburg und Brixen feiern in diesem Jahr das 50. Jubiläum Ihrer Städtepartnerschaft. Geschichtlich sind die Städte an Donau und Eisack aber noch viel länger miteinander verbunden. Die Hofburg Brixen widmet beiden Städten eine beeindruckende Sonderausstellung.

Die Geschichte der Stadt Brixen beginnt in Regensburg, und zwar mit einer Schenkung: König Ludwig IV. übertrug im Jahr 901 dem Bischof Zacharias von Säben den Hof Prihsna und ermöglichte so die Verlegung des Bischofssitzes vom Berg ins Tal. Die mehr als 1100 Jahre alte Schenkungsurkunde aus Pergament fasziniert in ihrer schlichten Schönheit auch noch heute.

“Rendezvous mit Regensburg”: Der Brixner Hof, Ausstellungsort der Schenkungsurkunde Brixens 901.

Das Diözesanmuseum Hofburg Brixen nahm das Jubiläumsjahr zum Anlass, eine so interessante wie abwechslungsreiche Sonderausstellung zu konzipieren, ein “Rendezvous mit Regensburg”.

“Rendezvous mit Regensburg”: Zwei Städte im Lauf der Zeit.

Die Ausstellung spannt einen zeitlichen Bogen vom 10. bis zum 21. Jahrhundert. Anhand von Schriftstücken, Gemälden, Skulpturen, Druckgrafiken und Goldschmiedearbeiten gibt sie einen Einblick in das reiche kulturelle Erbe der Stadt Regensburg und erzählt von den historischen Beziehungen zwischen Regensburg und Brixen, die eben weit über die vergangenen 50 Jahre hinausreichen.

“Rendezvous mit Regensburg”: Feierliche Eröffnung der Ausstellung am 16. Mai 2019 mit Museumsdirektor Peter Schwienbacher, Kuratorin Johanna Bampi Zwack, Bischof Ivo Musner, PD Dr. Doris Gerstl, Bürgermeister Peter Brunner und Prof. Dr. Peter Fistill.

50 Kunstwerke, hauptsächlich aus Museen und Kirchen Regensburgs, aber auch aus Brixen, sind in der Ausstellung zu sehen. „Ihre Zahl“, so Johanna Bampi Zwack, die Kuratorin der Ausstellung, „verweist auf das diesjährige 50-Jahr-Jubiläum der im Oktober 1969 besiegelten Städtepartnerschaft.“

Die sehenswerte Ausstellung ist noch bis zum 11. August in der Hofburg Brixen (Montag Ruhetag) zu sehen, der Eintritt kostet 8 € pro Person. Weitere Informationen unter www.hofburg.it.

Benjamin Zwack wird Mitglied des DPRG-Speaker- und Expertenpools

Seit 2018 ist Benjamin Zwack Mitglied der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG).

Seit Februar dieses Jahres ist er darüber hinaus auch Teil des neu geformten Speaker- und Expertenpools, der sich aus spezialisierten DPRG-Mitgliedern zusammensetzt (thematische Schwerpunkte von Benjamin Zwack: Digitalkommunikation und Tourismusmarketing).

Mehr dazu im aktuellen DPRG-Journal sowie online auf der Homepage der Deutschen Public Relations Gesellschaft.

Screenshot: DPRG-Journal

50 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Regensburg und Brixen

Der Terminkalender zum Jubiläumsjahr 2019 nimmt Gestalt an.

Der 30. Juni 2019 wird ganz im Zeichen einer seit fünf Jahrzehnten bestehenden Städtepartnerschaft zwischen der Oberpfälzer Metropole Regensburg und der Südtiroler Stadt Brixen stehen. Zur Aufführung im Brixner Dom kommt das Schöpfungsoratorium von Joseph Haydn:

Regensburger Domspatzen, Domchor Brixen, Kammerorchester Regensburg und Bläser der Bayerischen Staatsoper

Clara Sattler, Sopran
Roman Pichler, Tenor
Willi Schwinghammer, Bass
Domkapellmeister Roland Büchner, Leitung

Übrigens: Zwei Tage vorher, also am 28. Juni 2019, wird dieses Konzert im Audimax der Universität Regensburg stattfinden. Nähere Informationen zur Regensburger Aufführung gibt es auf der Seite der Regensburger Domspatzen.

Im September 2019 werden die Feierlichkeiten dann in Regensburg fortgesetzt.

KulturSüdtirol wirft einen Blick in die “Kulturtourismusstudie 2018”

“… es gibt viel zu tun!” So könnte das Fazit der Kulturtourismusstudie 2018 kurz gefasst lauten. Mehr Vernetzung, mehr Qualifikation, mehr Professionalisierung werden zu Recht angemahnt.

Benjamin Zwack hat für KulturSuedtirol.com einen Blick in die recht umfangreiche Studie geworfen. Trotz mancher kleinerer Widersprüchlichkeiten und begrifflicher Unklarheiten in der Endfassung der Studie werden wichtige und beachtenswerte Ergebnisse benannt. Allen touristischen wie kulturellen Akteuren, auch hier in Südtirol, ist die Lektüre zu empfehlen. Der kulturtouristische Nach- und Aufholbedarf gerade in Südtirol ist nach wie vor erheblich.

Veranstaltungstipp: Im Max Ernst Museum Brühl wird am 7. September ein “KulturTourismusBarcamp” im Rahmen des Innovationsprogramms KulturReiseLand NRW stattfinden. Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf Destinet!

 

IMEX 2018 Frankfurt: “The largest ever IMEX”

Die Kongress- und Tagungsmesse IMEX in Frankfurt läuft – und ist größer denn je. 3.500 Austeller, Teilnehmende aus 150 Ländern, über 250 parallel zur Messe angebotene Fortbildungsveranstaltungen und ein besonderer Fokus auf die Digitalisierung in der MICE-Branche sind die Eckdaten in diesem Jahr.

Benjamin Zwack: “Das Interesse am Tagungsstandort Südtirol ist seit Jahren hoch und steigt weiter. Die IMEX 2018 bietet einzigartige Möglichkeiten, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und aktuelle Meeting-Technik hautnah zu erleben.”

Sicherheit, Digitalisierung und Innovation: Die MICE-Branche steht vor großen Veränderungen

Gloria Guevara Manzo, Präsidentin und CEO des World Travel and Tourism Council (WTTC) hielt zum Auftakt der Messe ihre Keynote, in der sie drei fundamentale Herausforderungen der Meeting-Industrie benannte. Neben der Nachhaltigkeit bei Tagungen, Events und Kongressen werden zukünftig vor allem Sicherheitsaspekte sowie das Krisenmanagement  relevant.

Matthias Schultze, Direktor des German Convention Bureau (GCB) unterstrich die Bedeutung der Digitalisierung für Kongresse und Tagungen: “Digital transformation matters!”.

Der Italienstand auf der diesjährigen IMEX ist erneut ein wahrer Hingucker. Was nach wie vor fehlt: Südtirol.

Angekündigt wurde ein erstmals auszuarbeitender “Incentive Travel Industry Index”, um die Marktlage und die Marktperspektiven zukünftig noch genauer analysieren und vorhersagen zu können. Der Index entsteht in Zusammenarbeit zwischen SITE, Financial Insurance Conference Professionals (FICP) und Incentive Research Foundation (IRF). Erste Ergebnisse und Einblicken sollen im Spätsommer vorliegen.

Italien: Ein großer Player in der internationalen MICE-Szene!

Interessante Zahlen und Statistiken gab es am Rande der IMEX vom Verband ICCA: So befindet sich Italien gegenwärtig unter den Top-5-Meetingnationen der Welt. In Italien fanden 2017 mehr große Tagungen und Kongresse statt als beispielsweise in Frankreich, Japan oder China! Tendenziell organisiert Italien dabei viele Kongresse “in der Fläche” und konzentriert solche Veranstaltungen weniger in den großen und sehr großen Meeting-Zentren. Eine große Chance, auch Südtirol als Destination kleiner Tagungen erfolgreich zu positionieren und gleichzeitig an der hohen Nachfrage nach in Italien organisierten Veranstaltungen zu partizipieren.

Triumph des Barock: Sonderausstellung in der Hofburg Brixen

Eine neue Sonderausstellung in der Hofburg Brixen

Die Ausstellung bedient sich des eigenen, überaus reichen Bestandes barocker Gemälde. Insgesamt werden an die 100 Werke aus der Zeit von 1600 bis 1800 präsentiert – dicht, üppig, von größtem farblichen Reichtum.

Verklärte Blicke, gekonnte Selbstdarstellungen des Adels und des Klerus, biblische Geschichten und Schilderungen aus dem Leben der Heiligen wechseln sich mit Mariendarstellungen ab. Dazu kommen die Wohn- und Repräsentationsräume der Hofburg selbst, die nur wenige Schritte von der Sonderausstellung entfernt einen lebendigen Blick in die barocke Lebenswelt ermöglichen. “Eine Schaulust für das Auge”, wie das Ausstellungsheft so treffend schreibt.

Tipp: Der umfangreiche Ausstellungskatalog

Nicht weniger imposant ist der reiche Bildband, der die Ausstellung “Triumph des Barock” begleitet. Ihn als bloßen Ausstellungskatalog zu bezeichnen, wäre eine gehörige Untertreibung. Auf fast 400 Seiten bietet die Hofburg darin eine vollständige Übersicht aller in ihrem Bestand befindlichen Barockwerke. Ein Buch, das das Zeug zu einem Südtiroler kunsthistorischen Standardwerk hat.

Chapeau, Hofburg zu dieser spektakulären Ausstellung! Das Diözesanmuseum bietet einmal mehr wunderbare Kunst in einer Ausstellung, die der langen Geschichte der alten Bischofsstadt Brixen auf Augenhöhe begegnet.